CCV – Der Handel mit gestolenen Kreditkarten 3

Es ist eine Weile seit meinem letzten Artikel über CCs vergangen und nun möchte ich einige Informationen hinzufügen, die für meine Leser interessant sein könnten.

1. Wo suchen?

Ich habe in meinem vorherigen Artikel geschrieben, dass ich keine direkten Quellen zum Thema Kreditkartenbetrug nennen werde, da thehiddenwiki.net eine reine Informationsplattform ist und so ein Verhalten als Unterstützung von Betrug gesehen werden könnte.
Also habe ich mir gedacht ich gebe euch einige „wertvolle Hinweise“ wie ihr eure eigene Recherche (natürlich nur für Bildungszwecke) starten könnt. Vorab aber ein paar Dinge die ihr beachten solltet:

  • Seid paranoid! Gebt nicht einfach jeden Suchbegriff mit eurem normalen Browser bei Google ein. Google speichert ALLES. Jede Suchanfrage die ihr jemals über einen Googledienst getätigt habt ist in Datenbanken gespeichert, die von NSA, CIA und anderen ähnlichen Diensten ohne Gerichtsbeschluss eingesehen werden dürfen. Wenn ihr euren Namen rein halten wollt, rate ich euch Google nicht zu sehr zu vertrauen. Wenn ich Dinge wie Drogen und Carding recherchiere, benutze ich startpage.com durch meinen Torbrowser. Startpage liefert akzeptable Resultate ohne meine Daten zu speichern.
  • Seid kritisch! Es kursieren eine Menge falscher Informationen in Netz zum Thema Carding, verbreitet entweder von Leuten die es selbst nicht besser wissen oder schlicht von Trolls, die Anfänger in die Scheiße reiten wollen. Wenn euch irgendetwas seltsam, unsicher oder schlicht dumm vorkommt: LASST ES SEIN! Benutzt euren gesunden Menschenverstand und ignoriert lieber 100 gute Tipps als auf einen schlechten reinzufallen.
  • Seid vorsichtig! Gebt NIEMALS echte Informationen von euch preis. Wenn eine Seite eine Email-Adresse zum Registrieren fordert, eröffnet via Tor oder mindestens einem guten Proxy einen neuen Account bei einem Mail-Provider. Wenn ihr eure echte Email-Adresse verwendet seid ihr einfach nicht mehr anonym.
  • Seid bewusst! Ihr solltet euch im klaren sein, dass ihr es mit einer Aktivität zu tun habt, die überall auf der Welt ILLEGAL ist und in den meisten Ländern Europas mit bis zu 10 Jahren Knast geahndet werden kann.

Weder ich noch thehiddenwiki.net heißen die Verwendung von gestohlenen Kreditkarten bzw. deren Datensätzen gut. Wir übernehmen keine Haftung solltet ihr zu carden anfangen und erwischt werden! Nachdem das gesagt ist, bleibt mir nur euch ein paar Suchwörter zu geben, mit denen ihr leicht ein paar gute Tutorials finden solltet. Fertige Sammlungen guter Tutorials können gegen respektable Preise online erworben werden.

“carding, cc, ccv, tut, tutorial, noob, noobs, cashing, cc to cash, cc to btc”

(Anmerkung Übersetzer: ja, das sind alles englische Worte. Deutsche Tutorials könnt ihr in die Tonne kloppen. Die Sprache des Cardens ist Englisch.)

2. Plastik

In meinem letzten Artikel habe ich euch 3 Optionen gegeben, wie ihr Kreditkarten verwenden könnt. Mit Methode 1 (physische Güter erwerben) lässt sich die Plastik-Methode kombinieren. Warum „Plastik“-Methode. Weil das das Material ist aus dem Karten gemacht sind. Eine gewöhnliche Kreditkarte besteht aus 3 unterschiedlichen Datensätzen:

– Hintergrundinformationen, Dinge wie die Addresse des Besitzers, Geburtstag, Sozialversicherungsnummer, etc. Diese sind nicht in lesbarer Form auf der Karte enthalten
– Die sichtbaren Informationen, die Kartennummer, der Sicherheitscode, etc.
– Die unsichtbaren Informationen. Ja, der kleine Streifen auf der Rückseite. Der enthält zwei sogenannte Tracks mit Daten, die die Lesegeräte benutzen wenn mit einer Kreditkarte eingekauft wird.

Bei der Plastikmethode geht es um diesen dritten Satz. Der Streifen auf der Rückseite ist ein Magnetstreifen und enthält Daten. Diese Daten sind mit speziellen Geräten lesbar, die bei krimineller Nutzung als Skimmer, ansonsten schlich als Magnetstreifen-Leser bezeichnet werden. Karte durch das Gerät ziehen, bingo: du hast dir gerade Daten besorgt. In einer Bar, einem Restauran oder woauchimmer deine Karte außer Sichtweite ist, könnte jemand deine Daten skimmen.

Neben den Lesegeräten gibt es (Überaschung!) auch Schreibgeräte, die gewünschte Informationen auf einen Magnetstreifen schreiben. Natürlich gibt es auch Kombi-Geräte die beides können. Diese Geräte sind nicht billig, aber können sich bei Carding als Investition durchaus lohnen.
Genau so wie „normale“ Kreditkartensätze (Satz 1 und 2 der obigen Liste) im Netz gekauft werden können, lässt sich auch der dritte Satz erwerben. Hier werden sie als „Dumps“ oder „Track 1& 2“ bezeichnet, letzteres leitet sich direkt von den zwei Tracks auf den Karten her. Mit diesen Daten ist es möglich unter Verwendung eines Schreibers funktionierende Kreditkarten-Duplikate zu erstellen. Das klingt so einfach, weil es so einfach ist!

Dazu gibt es verschiedene Methoden:

1. Ihr benutzt leere Magnetstreifen-Karten, schreibt eure Daten drauf und benutzt sie bei Selbstbezahlung-Kassen. (Anmerkung Übersetzer: In Deutschland sind diese noch recht unverbreitet. Jeder Ikea verfügt allerdings über mehrere davon.) Diese Methode ist preisgünstig, ihr könnt entweder eine Blanko-Karte für ein paar Cent im Internet kaufen oder sogar eine alte Geschenkkarte mit Magnetstreifen neu beschreiben. Das Lesegerät im Laden ist es egal wie die Karte aussieht. Es liest die Daten, verifiziert ob es sich um echte Daten handelt und markiert die Rechnung als bezahlt.

2. „Goin‘ low“ wie ich sie nenne. Der Sinn hier ist es eine Karte zu benutzen, die einer echten Kreditkarte ähnlich sieht. Diese können entweder mit einem Plastikkartendrucker (rechnet bei einem guten Exemplar mit einem mittleren 4-stelligen Preis) hergestellt oder (natürlich) im Internet gekauft werden. Zusätzlich könnt ihr sie prägen (lassen), sodass die Buchstaben nicht aufgedruckt sind, sondern wie bei einer echten Karte hervorstehen. Damit wäre der einzige Unterschied zu einer echten Karte das Hologramm. Die Herstellung dieser ist ein Geheimnis der Kreditkartenfirmen, sucht gar nicht erst danach, jedes Angebot das euch dahingehend gemacht wird ist Schwindel. Der einzige wirkliche Vorteil dieser Karten ist, dass sie sich in der Öffentlichkeit benutzen lassen, ohne Mistrauen zu erwecken. Solltet ihr wirklich Plastik carden wollen, heißt es:

3. „Go real“. So nenne ich es, wenn ihr echte Karten benutzt und den Magnetstreifen überschreibt. In den USA verkauft(e) Walmart Prepaid-Kreditkarten. Das waren/sind echte Kreditkarten mit Magnetstreifen und Hologramm, allerdings nur mit aufgedruckten Daten. Mit ein wenig Zeit und Geschick lässt sich so eine Karte in eine professionell gefälschte Kreditkarte verwandeln.
Zunächst ist die schwarze Tinte mit der die Kreditkartendaten gedruckt sind mit Lösungsmitteln zu entfernen. Anschließend wird die Karte mit echten echten Daten geprägt und der Magnetstreifen beschrieben. Wichtiger Hinweis: in einigen Läden muss der Kassierer den CCV oder das Abluafdatum der Karte eingeben. Dies ist meist nur bei größeren Geschäften wie Apple-Verkäufer, MediaMarkt, usw. der Fall, um solche Geschäfte zu Carden solltet ihr also ein paar Euro mehr bezahlen und Kreiditkartendaten UND Tracks kaufen. Dies kann von Land zu Land variieren.

„Sobald ich meine echt aussehende Karte habe, kann ich loslegen“! FALSCH! Eine Karte zu haben ist eine Sache, viel wichtiger sind die richtige Einstellung und das richtige Auftreten. Wenn ihr in Jogginghose in ein Juweliergeschäft geht und eine $6000 Rechnung mit einer Kreditkarte bezahlen wollt, habt ihr die Bullen sofort am Arsch! Passt eure Kleidung der Karte an.
Eure Karte bestimmt euer Auftreten. Wenn eure Karte dazu verwendet wird Elektroartikel wie Laptop oder iPad zu kaufen, zieht euch wie jemand an, der es sich leisten kann per Kreditkarte so einen Artikel zu kaufen. Ihr solltet es weder unter- noch übertreiben. Sowohl Badehose als auch Designeranzug erregen Zweifel und damit das letzte das ihr gebrauchen könnt! Zieht euch einfach nett an: sauberes Hemd, gebügelte Hose, gute Schuhe. Wascht eure Haare, rasiert euch anständig und tragt ein mildes Parfüm. Als durchschnittlicher Carder wollt ihr als jemand aus dem Mittleren Management durchgehen, ein Hemdträger der €60.000 Euro im Jahr verdient und ein kleines Häuschen am Stadtrand hat.

Habt ihr gemerkt wie ich immer von „eurer“ Karte gesprochen habe? Das ist nämlich genau die Einstellung die ihr übermitteln müsst. Keine Nervosität, keine zitternden oder schwitzigen Hände und kein ständiges Umsehen. Betretet den Laden mit der Einstellung „Es ist meine Karte“ und lebt das! Wenn ihr selbstbewusst auftretet, nett angezogen seid und ein Lächeln auf den Lippen habt, wird kein Kassierer an einen Kriminellen denken. BESONDERS wichtig ist diese Einstellung wenn etwas schiefläuft. Euer Schreibgerät hat nicht anständig funktioniert, die Daten die ihr gekauft habt waren falsch, wasauchimmer passiert: RUHE BEWAHREN! Nehmt die Karte sofort wieder an euch, sagt dem Kassierer, dass ihr gestern noch problemlos damit bezahlt hättet, dass IHR euch mit der Bank in Verbindung setzten werdet, ihr aber jetzt los müsstet, da ihr in Eile wärd.
Besonders Frauen können mit der Plastikmethode sehr viel Geld verdienen. Karte am Start, das kürzeste Kleid mit dem tiefsten Ausschnitt an und dann mit der Ware ab zum jüngsten und hässlichsten Kassierer im Laden. Das ist so erfolgreich, dass bei den Profis, internationalen Organisationen, das direkte Carden fast immer von Frauen übernommen wird. Daten besorgen, Karten vorbereiten, die gecardetet Ware zu Geld machen, das sind meist männliche Aufgaben, die Schauspielerei im Laden ist Frauensache. Die haben halt die stärkeren Nerven.

 

 

CCV – Der Handel mit gestolenen Kreditkarten 2

Interessant am Kreditkartenbetrug ist, dass die meisten Länder Regularien erlassen haben, die die Haftbarkeit des Kreiditkartenbesitzers stark einschränken. In den USA beispielsweise ist dieser mit einem Betrag bis zu $50 haftbar, unabhängig von der Höhe des gestohlenen Geldes. Und selbst diese $50 werden meist aus Kulanz vom Kreditkarteninstitut übernommen. Den Schaden tragen also davon:

a) der Händler von dem ihr einkauft
b) die Bank bzw. das Unternehmen, dass die Kreditkarte ausstellt

a) Der Händler ist nur dann haftbar, wenn er die Authentizität der Bestellung nicht hinreichend geprüft hat. Sofern der Händler alles gemäß der Standards des Kreditkarteninstituts überprüft und alle notwendigen Informationen über den Kartenbenutzer gesammelt hat, kann er nicht haftbar gemacht werden. Ein guter Verkäufer, der alles richtig macht, wird also bei einem Kreditkartenbetrug keinen Verlust erleiden. Angeschmiert sind dann nur:

b) Die Banken. Bei einer Kreditkartentransaktion schreibt die Bank dem Händler den jeweiligen Betrag gut. Normalerweise erhält die Bank dieses Geld (zzgl. horrender Zinsen) vom Kartenbesitzer wieder. Kann dieser allerdings nicht haftbar gemacht werden, wie wir oben etabliert haben, und der Händler ebenfalls nicht haftbar gemacht werden kann, verliert die Bank. (Randnotiz des Übersetzers: Soll noch einer sagen „Die Bank gewinnt immer“)

Ich überlasse es jedem selbst ob ihr es als moralisch verwerflich anseht Banken zu bestehlen. Für mich ist das allerdings kein Problem. Banken berauben die Menschen per Definition, daher ist es für mich kein Problem die zu bestehlen. Aber wie gesagt: ich überlasse es euch eure eigene Meinung zu bilden.

Nun da wir einsatzbereite Kartensätze und keine moralischen Bedenken haben: was nun? Sie benutzen! Es gibt ein paar wichtige Dinge, die ein „carder“ (also jemand der gestohlene Kreditkartendaten verwendet) beachten sollte. Ich werde hier nicht zu sehr ins Detail gehen, (das hier ist kein Tutorial,) aber die Informationen sind im Netz verfügbar und bei gezielter Suche leicht findbar.

Im Grunde stehen folgende (stark vereinfachte) Optionen im Raum:

  1. Physische Güter erwerben. Sich selbst einen schönen neuen Laptop für $1000, einen protzigen Mantel für €600 oder eine luxoriöse Armbanduhr für £2000 zu kaufen, das macht Freude. Das Internet ermöglicht es jeden nur erdenklichen Artikel von überall auf der Welt mit eurer (oder eben nicht eurer) Kreditkarte zu kaufen. Hier ist das größte Problem die Güter zu empfangen ohne Spuren aus sich selbst zu hinterlassen.
  2. Digitale Güter kaufen. Dies hat den Vorteil, dass bei Bestellungen keine Addressdaten erforderlich sind. Nahezu alle digitalen Güter können mittels Kreditkarte erworben werden. Häufig unter diesen zu finden sind Zugänge zu Pornoseiten und Software Downloads.
  3. CCs aus-cashen. Das beste für einen Carder ist es die Karte zu „cashen“, sich selbst also von der Karte aus Geld zu übersenden. Hierfür gibt es nur wenige wirklich sichere und funktionierende Methoden, deren Tutorials im Internet zu delikaten Preisen angeboten werden. Momentan am populärsten sind die Bitcoin-Methoden, bei denen mit der gestohlenen Kreditkarte Bitcoins gekauft werden. Dies hat den Vorteil, dass es bei Einhaltung einiger einfacher Regeln keine Spuren hinterlässt.

Ich persönlich habe mich für die 3. Methode entschieden: Bitcoins. Wie sich herausstellte erfordert dies mehr Aufwand als erwartet. Die Methode die ich ausgewählt habe erlaubte es mir $40 pro Tag und Karte in Bitcoins umzuwandeln, allerdings höchstens $120 pro Monat. Da Kreditkartenbetrug innerhalb weniger Tage bemerkt werden kann, sind $120 das höchste, was über diese Methode aus der Karte geholt werden kann. Es ist natürlich nicht schlecht, €20 in $240 (etwa $180) zu verwandeln, allerdings sind die anfängliche Investition, der Zeitaufwand und das Risiko mehrere Jahre im Knast abzusitzen (was leicht passieren kann, wenn auch nur kleinste Fehler gemacht werden) Faktoren, die Kreditkartenbetrug nicht für jeden geeignet machen.

Mich hat das WIE interessiert, ich wollte wissen, wie eine Multi-Milliarden Dollar Verbrecherszene operiert. Ich habe ein bisschen Geld gemacht und konnte ein wenig in der Robin Hood Romantik schwelgen (naja, ich habe den Armen nicht gegeben, aber wenigstens von den Reichen genommen).

Freut euch schonmal auf meinen bald erscheinenden Artikel über Bitcoins und die Unterschiede zu „normalem“ Geld. Vielleicht kann ich euch mit dem ein oder anderen noch etwas beibringen.

 

CCV – Der Handel mit gestolenen Kreditkarten 1

Viele derer, die das Deep Web entdeckt haben, sind auch über Silk Road gestolpert. Es ist immerhin eine der top .onion Adressen, die sich nur von der hidden wiki und Tormail Konkurrenz machen lässt.

Allerdings verfügt Silk Road über ethische Einschränkungen, ein Regelwerk, dass den Verkauf von gewissen Produkten einschränkt oder ganz verbietet. Hauptpunkte sind hier (Kinder-) Pornographie, Gifte, gefährliche Chemikalien, Waffen und persönliche Daten.
Allerdings gibt es andere Märkte, die weniger restriktiv mit diesen Themen umgehen. Unter diesen ist BMR, kurz für Black Market Reloaded, sicher der bekannteste. Hier lassen sich die etwas eindrucksvolleren Dinge des Deep Web finden. Hier lassen sich Schusswaffen kaufen. Echte Knarren, die auch bei euch ankommen – sofern ihr bereit seid dafür enorme Summen auf den Tisch zu legen. Vielleicht ist ja etwas Rizin, eines der tötlichsten Gifte, für einen halben Bitcoin mehr nach eurem Geschmack. Bringt jemanden um und entsorgt ihn nach Breaking Bad Manier indem ihr seinen Körper in Flusssäure auflöst, die ihr nur zwei Klick weiter neben Sprengstoffen und USB-Sticks gefüllt mit Fetisch-Pornos findet. (Randnotiz des Übersetzers: auch auf BMR ist Kinderpornographie strengstens Verboten)
Wenn euch all diese Dinge nicht zusagen – und das hoffe ich einfach mal – seid ihr vielleicht an der letzten Sache interessiert, die ihr auf der Silk Road nicht kriegen könnt…Kreditkarten. Nicht etwa Kreditkarten, die von einer Bank auf euren Namen ausgestellt werden, sondern die Kreditkartendaten anderer Leute. Die dazu benutzt werden können im Internet einzukaufen.
Ich entschloss mich das mal auszuprobieren:

Für nur €20 in Bitcoins kaufte ich zwei EU Kreditkarten. Innerhalb von 2 Stunden erhielt ich eine Nachricht mit den folgenden Daten zweier Personen:

Kartentyp (Visa/Mastercard/…) | Kartennummer | Name | CCV | Verfallsdatum | Adresse | Telefonnummer

Ich hatte soeben zwei Kreditkartensätze gekauft. Mit nur ein paar Mausklicks hatte ich die Daten anderer Menschen (einer Niederländerin und eines Griechen) gekauft, die ich nun benutzen konnte um Dinge zu kaufen. Dies war der Moment für eine moralische Abwägung: ist es falsch soetwas zu tun? Ist es böse mit anderer Leute Kreditkarten einkaufen zu gehen?
Fortsetzung folgt…

 

 

Einkaufsbummel auf Silk Road – Ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich das Deep Web entdeckt habe, war es nicht weit bis ich auf die Silk Road gestoßen bin. Ich war überwältigt von der Möglichkeit anonym Drogen über das Internet zu vertreiben, allerdings weckte das ganze auch meine Skepsis: wie sicher kann das ganze sein? Welche Risiken sind damit verbunden? Wie sicher ist der Versand? Also entschied ich mich einige Nachforschungen anzustellen:

Die Silk Road selbst ist nur eine Platform, ähnlich wie Ebay oder der Amazon Marketplace, daher erhielt es vor allem in den englischsprachigen Medien den Titel „the ebay of drugs“. Also galt es nicht nur Silk Road zu vertrauen, sondern auch noch dem Verkaufen, von dem ich meinen Stoff beziehen würde. Wie kann es sein, dass das funktionieren kann? Die Antwort ist eigentlich total simpel: Feedback.

Der Gründer der Silk Road (eine Person, Gruppe oder Organisation die unter dem Decknamen TheDreadPirateRoberts bekannt ist) ist tief vom Konzept des Agorismus überzeugt, welches die Vorstellung ist, ein (von staatlicher Seite) unregulierter Markt könne allein durch den freien Fluss an Informationen für potentielle Kunden funktionieren. Im Falle von Silk Road kann man als Kunde das Feedback jeder Transaktion sehen, die der Verkäufer je getätigt hat. Nach Abwicklung des Kaufes wird der Kunde gebeten, einen Kommentar bzgl. Freundlichkeit, Qualität, Versand, etc zu hinterlassen und eine Bewertung von 1 bis 5 abzugeben. Weiterhin existiert ein zu Silk Road gehörendes Forum, in dem über Verkäufer und Produkte diskutiert werden kann. All diese Informationen ermöglichen es dem Kunden einen vertrauenswürdigen Händler zu finden, basierend nicht auf Werbung und falschen Versprechen wie im echten Leben, sondern auf echten Erfahrungen von Menschen genau wie du.

Nachdem ich also etwas recherchiert und genug Bitcoins erworben hatte, [maybe put a link here what that is in case people don’t know] entschied ich mich meinen ersten Kauf auf der Silk Road zu tätigen, ein Gramm MDMA.

Der Verkäufer versprach eine Reinheit von mindestens 80% für etwas über €30 inklusive Versand (in meiner Gegend bekommt man im Schnitt 40%iges für €60) und hat zu 99% posivites Feedback. Ich kontaktierte ihn bevor ich meine Bestellung tätigte und erhielt innerhalb von 30 min Antwort! Er versicherte mir, sobald meine Bestellung einginge würde er sie sofort am nächsten Tag losschicken. Da es sich um inländischen Versand handelte, würde es 1 bis 2 Tage dauern und in einem normalen Umschlag geschickt werden.

Vom Kundenservice beeindruckt tätigte ich meine Bestellung noch am selben Abend. Zu diesem Zeitpunkt geht das Geld nicht an den Händler, sondern wird in einem Treuhanddienst gehalten. Effektiv bedeutet das, mein Geld wird in meinem Silk Road Account eingefroren, sodass ich es weder abziehen noch damit eine weitere Bestellung tätigen kann. Der Vorteil daran ist, dass ein Dritter, hier Silk Road, eingreifen kann, sollte etwas schieflaufen, etwa das Packet nicht ankommen oder die Qualität nicht der versprochenen entsprechen.
Manche Verkäufer fordern ein „FE“ (Finalies Early) und meint das freigeben der Bitcoins auf dem Treuhanddienst bevor die Sendung verschickt wird. Dies wird entweder auf der Verkäuferseite oder in der Artikelbeschreibung angegeben. Manche Händler arbeiten immer mit FE, die meisten nur wenn sie mit Neulingen auf der Silk Road oder mit Käufern mit schlechten Statistiken zu tun haben.

Mein Verkäufer forderte kein FE und ich erhielt mein Packet schon am nächsten Nachmittag! Es war ein einfacher Umschlag, so wie jeder normale legale Versand ihn auch benutzen würde, allerdings war das MDMA innerhalb des Umschlages zwischen einigen Lagen losen Papiers versteckt. Zuerst wunderte ich mich wozu das nötig sei, später ergab es sich mir allerdings, dass dies eine Vorsichtsmaßnahme gegen potentielle Überprüfungen der Postsendungen ist, die häufig bei internationalen Sendungen vorkommen.

Bevor ich mein Feedback abgab und das Geld freigab überprüfte ich Gewicht (zu meinem Glück 0,1g Übergewicht) und Qualität (große, saubere Kristalle). Ich war glücklich mit meiner Bestellung, gab das Geld frei und der Verkäufer erhielt von mir eine 5/5 Bewertung.

Durch diese gute erste Erfahrung motiviert entschied ich mich weitere Käufe zu tätigen. Ich bestellte ein weiteres Gramm MDMA für einen Freudn beim gleichen Verkäufer, wieder sehr schneller Versand und gute Qualität.

Meine dritte Bestellung waren zwei Joints. Während Substanzen wie MDMA und LSD meist günstiger als auf der Straße zu haben sind, ist Gras meist recht teuer. In meiner Gegend zahlen wir mit etwas Glück für ein Gramm €10. Auf der Silk Road liegen die Preise zwischen €10 und €15 (teilweise bis zu €20) pro Gramm abhängig von Quantität und Qualität. Ich fragte mich ob es das wert sein würde, so viel Geld für Gras auszugeben, also entschied ich mich für den Test: selbe Prozedur und ein paar Tage später hatte ich 2 fertiggedrehte Joints für €20 erworben.

Ich setzte mich mit einem Freund zusammen hin, wir entspannten uns, zündeten einen der Joints an und erlebten den Trip unseres Lebens. Das war vielleicht der heftigste Trip, den ich jemals auf Cannabis hatte, wir waren für 6 Stunden an die Couch gefesselt. Dieses Zeug ist definitiv nichts für Party oder nur zum Chillen. Schon gar nicht ist es etwas für Unerfahrene! Alles in allem sehe ich den hohen Preis als sehr gerechtfertigt an.

Zusammengefasst kann ich Silk Road als vielleicht die größte Revolution im Drogenhandel bezeichnen. Es ermöglicht dem Nutzer hochqualitative Produkte zu sehr annehmbaren Preisen zu erwerben. Für mich sind damit die Zeiten vorbei in denen ich den Grasticker in meiner Stadt aufsuche! Ich zahle eine Ecke mehr auf der Silk Road, aber für mich sind es das Wissen um die Potenz und Reinheit des Produktes mehr als wert.

Meine Empfehlungen für euch:

Lest alles auf den Verkäuferseiten

Kauft nur von Händlern mit positivem Feedback (95%+)

Kauf nur von erfahrenen Händlern mit vielen erfolgreichen Verkäufen

Checkt das Forum ob es zu dem Händler einen Eintrag gibt

Seid vorsichtig! Die meisten Menschen sind hohe Qualität gar nicht gewohnt. Überdosis-Gefahr!

Letztlich: Übertreibt es nicht. Kleinbestellungen, möglichst im Rahmen der geringen Menge, für euch und vielleicht eure engsten Freunde. Es sind bereits Menschen in den Knast gewandert, weil die große Mengen bestellt haben und vom Zoll erwischt wurden.